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Geschichte |
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| ASPENDOS |
Die meisten Überreste des antiken Aspendos stammen aus römischer Zeit. Aber schon vorher war Apendos so reich, dass selbst Alexander der Große sich gegen eine "Spende" davon überzeugen ließ, an der Stadt vorbeizuziehen. Bei dieser Gabe an den mazedonischen Feldherren handelte es sich um etwa 2000 Kilogramm Gold. Die Seldschuken nutzten zu ihrer Zeit das Theater noch als Karawanserei und bewahrten es dadurch vor dem Verfall. |
| KEKOVA |
Mit „Kekova” ist nicht nur die ca. 7 km lange Insel gegenüber der Burg von Simena bezeichnet, sondern die gesamte Region dieses Küstenabschnitts. Die kürzeste Entfernung zwischen der Insel und dem Festland beträgt gerade mal 500 Meter und das Meer ist in diesem Bereich stellenweise über 100 Meter tief. Auf der Insel gibt es eine Süßwasserquelle.
Bekannt ist Kekova heutzutage vor allem wegen seiner antiken Überreste auf der nördlichen Seite der Insel. Durch ein Erdbeben versanken Teile der Insel und mit ihr die Stadt im Meer. Diese unter Wasser gelegenen Ruinen sind das Ziel zahlloser Touristen, die mit Booten aus Demre, Kas oder sogar aus Kalkan hierher gefahren werden. Die Boote sind mit gläsernen Böden und Guckfenstern ausgestattet, denn Tauchen, Schnorcheln und selbst Schwimmen ist im Bereich der „Sunken City“ verboten. |
| MYRE |
Die aus der Finike 25 km und aus Ka? 48 km entfernte Myre (Demre), ist einer der 6 Großstädten der Likia. Die im 5. Jh. gegründete Stadt war am Meer aber durch die Alluvion- Schwemme des Demre Flusses wurde die die Verbindung zum Meer unterbrochen. Die Stadt wurde nach den Bestzungen im 9. Jh. n. n. Chr. durch den Araber, verlassen. Die Steingräber, Theater und die St. Nikolaus Kirche sind sehenswerte Gebäuden. Der durch den Hadrian gebaute und drauf ein Getreide Silo vorhandenen Andriake Hafen hat Verbindung mit Demre. |
| OLYMPOS |
Die Geschichte der antiken Stadt Olympos reicht bis in das dritte vorchristliche Jahrtausend zurück. Die ältesten in Olympos gefundenen Münzen konnten auf die Zeit um 2000 v.Chr. datiert werden. Ursprüglich lag Olympos auf dem Musa Daðý (Moses Berg) von dem heutigen Olympos etwa 4,5 km entfernt auf 750 m Höhe. Um 75 v. Chr. verließen die Einwohner jedoch die unwegsame gegend und ließen sich in der Nähe des Meeres nieder. |
| PERGE |
Die Region um Perge war bereits im zweiten Jahrtausend vor Christus besiedelt. Gegründet wurde Perge "erst" um 1000 v.Chr., wie archäologische Funde belegen. Später lag Perge stets in Konkurrenzkampf mit den benachbarten Städten Side und Aspendos, mal mehr, mal weniger. Als Alexander der Große in Perge eintraf, übergaben die Einwohner Perges die Stadt kampflos seinen Truppen. Einigen historischen Quellen zufolge, sollen die Einwohner Alexander sogar bei der Einnahme Sides (passiv) geholfen haben |
| PHASELIS |
Phaselis, die einst mächtigste Hafenstadt Lykiens, ist eine der sehenswertesten antiken Stätten der Region. Sie liegt knappe 60 km südlich von Antalya, etwa 3 km unterhalb der Küstenstraße 400 (gelbes Hinweisschild), nahe der Stadt Tekirova. In Mitten eines herrlichen Pinienwaldes, umgeben von drei antiken Häfen, stoßen wir auf die Überreste einer Stadt, deren Ursprünge bis in das 12. vorchristliche Jahrhundert reichen. In dieser Zeit wurde der Küstenstreifen um Phaselis von anatolischen Rückkehrern aus dem trojanischen Krieg besiedelt. Zwar weisen die in der Nähe gelegenen Höhlen von Beldibi prähistorische Funde auf, gegründet wurde Phaselis jedoch "erst" im Jahre 690 v. Chr. von dorischen Kolonisten aus Rhodos unter ihrem Führer Lacios. |
| SIDE |
Bereits im vierten Jahrtausend vor Christus war die Region um Side von den Luwi bewohnt. Den ersten Hafen errichteten schließlich im siebten Jahrhundert vor Christus griechische Siedler aus Aelius. Über viele Epochen hindurch konnte sich Side stets seine Selbstständigkeit bewahren. In der Blütezeit Sides sollen hier bis zu 40.000 Einwohner gelebt haben. |
| TERMESSOS |
Termessos liegt etwa 1000 m über dem Meeresspiegel vor einer atemberaubenden Kulisse. Die Ursprünge der Stadt reichen bis ins zweite vorchristliche Jahrtausend zurück. Seine Blütezeit erlebte Termessos in der Zeit zwischen 100 v.Chr. und 200 n.Chr. insbesondere als Verbündeter Roms gegen den pontischen König Mithridates. |
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